Donnerstag, den 30. November 2017 

Kehrt am Samstag der Erfolg zurück?

KSV Haslach fährt zum RSV Schuttertal

 

 

Der Lokalkampf gegen den KSV Haslach vor großer Kulisse bot den würdigen Rahmen für die Ehrung von Botond Lukacs (rechts). Der neunzehnjährige Neuzugang zum KSV Haslach holte in seiner ungarischen Heimat bei den Junioren  den Landestitel im Freistil in der 74 Kilogramm-Klasse. Dazu gratulierte ihm Vorsitzender Achim Stffel (links) mit einem Siegertrikot zur Erinnerung an den überzeugenden Erfolg.

 

 

 

Am Wochenende geht die „Reise über den Berg“ ins Schuttertal zum dortigen RSV. Ob die Mannen des KSV Haslach um ihre Trainer Lars Schuler und Hansi Megerle nach der Durststrecke von drei Niederlagen hintereinander auch über dem Berg sind, müssen sie nun beim RSV in dessen kleiner aber feiner Turn- und Festhalle unter Beweis stellen. In der Vorrunde war man erfolgreich, jedoch galt der alte Rivale schon immer als unbequemer Gegner für die Kinzigtäler. Zudem haben die Gastgeber mit dem ehemaligen Haslacher Bundesligaringer Stefan Krämer einen ganz erfahrenen Trainer, der seine Jungs sicherlich punktgenau auf die Partie gegen die Hansjakobstädter einstellt. Nur wenn alle KSV-ler hundertprozentigen Einsatz zeigen, ist ein Sieg möglich.

 

  Donnerstag, den 05. Oktober 2017

Werbung für den Ringkampfsport

KSV Hofstetten bezwingt den KSV Haslach mit 15:8

 


 

 

Eine einzigartige Kulisse in der proppenvollen Gemeindehalle in Hofstetten, Spannung pur bis zum letzten Kampf und jederzeit fairer Ringkampfsport der Spitzenklasse in der Oberliga Südbaden waren die Markenzeichen des Lokalderbys zwischen den beiden Ringerhochburgen.

 

Fünf-vier-drei-zwei-eins- Abpfiff im letzten Kampf von Hofstettens As Fabian Hofer und seinem 3:0 Punktsieg über Felix Stiffel und ein Ohren betäubender Lärm füllte die Halle und Freudentänze der Hausherren auf der Matte über den 15:8 Sieg gegen den „ewigen Rivalen“ KSV Haslach. Die Mannen um ihre Trainer Lars Schuler und Hansi Megerle stand die Enttäuschung deutlich ins Gesicht geschrieben, denn der Abend war mit etlichen Überraschungen gespickt. Da mussten die Gäste gleich im ersten Kampf zwischen dem Sieg gewohnten Routinier Istvan Szurovszki und Hofstettens Neuerwerbung, dem bisherigen Siegringer Simion-Daniel Muresan, erstaunt einen technischen Überlegenheitssieg Muresans mit seinem ausgezeichneten Können zur Kenntnis nehmen. Zwar beherrschte im Schwergewicht Benjamin Lohrer  seinen Gegner Markus J. Neumaier klar, dennoch gelang ihm die entscheidende Wertung bei 13:0 Punkten zum Vierer nicht. Deshalb feierten die Fans ihren tapferen Ringer ausgelassen. Haslach hatte die 61 Kilogramm-Klasse nicht besetzt. Die nächste Überraschung  war der knappe aber letztlich verdiente 1:0 Sieg von Josef Kempf über den bekannt starken Robin Ketterer. Kempf zeigte dabei den besten Kampf in dieser Saison, angefeuert von seinem Bundesliga-Bruder Leo am Mattenrand. Mehr ausgerechnet hatte sich Jonathan Eble, dessen 2:0 Punkteniederlage gegen Marius Allgaier nicht auf dem Zettel des KSV Haslach stand.

 

  Freitag, den 15. September 2017

Erfolgreiches Vereinsjahr 2016

KSV Haslach eine gute Adresse beim Verband

 

 

Auf der Jahreshauptversammlung wurden drei Mitglieder für ihre Verdienste und treue in über fünfzig Jahren von den Vorsitzenden Achim Stiffel (rechts) und Christian Himmelsbach (links) geehrt: Adolf Gegg, Helmut Haug (Wolfach) und Fitz Uhl.

 

 

„Die Durststrecke des Jahres 2015 ist überwunden“, verkündete Vorsitzender Achim Stiffel auf der Jahreshauptversammlung des KSV am Mittwochabend im „Ochsen“ in Fischerbach mit Genugtuung. Sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Hinsicht kehrte der Verein wieder in die Erfolgsspur zurück.

 

Dies wurde eindrucksvoll durch den dritten Tabellenplatz hinter Überflieger und Aufsteiger KSV Rheinfelden, Vizemeister KSV Hofstetten und vor dem VfK Mühlenbach in der starken Oberliga Südbaden unter zehn Mannschaften unterstrichen. Auch beim KSV-Nachwuchs sieht es sehr gut aus. Davon berichtete in Vertretung von Jugendleiter Thorsten Allgaier dessen Vertreter Luca Zorzi. Den größten Erfolg seit Jahren feierte die Jugendmannschaft mit der dritten Meisterschaft in der Bezirksliga und dem Aufstieg über die Qualifikationsrunde in die Verbandsjugendliga Südbaden. Hinzu kommen noch zahlreiche vordere Platzierungen und Medaillen bei den Bezirks-, Verbands- und Landesmeisterschaften. Bei den Deutschen Meisterschaften der A-Jugend erreichte Nick Allgaier einen hervorragenden 7. Platz. Er wurde als Nachwuchstalent in die Oberligamannschaft übernommen und feierte am vergangenen Wochenende gegen Schiltigheim schon seinen ersten Sieg. Hinzu kommen noch Jonathan Eble und Timo Stiffel, die gegen Gegner aus großen Ringerhochburgen antreten mussten. Auch ihr Einsatz und ihr Abschneiden verdient einer Würdigung.

Die Schülermannschaft in der Aufbauklasse und die Bambinis sind mit Begeisterung dabei. In einer Kooperation mit dem Bildungszentrum und der Teilnahme von sieben Jungathleten in der Fördergruppe mit Hofstetten werden die Weichen zum Erfolg früh gestellt. Das Hubert-Völker-Gedächtnisturnier 2016 erreichte mit fast dreihundert Meldungen von Mannschaften aus ganz Südbaden, der Schweiz und dem Elsass bereits die organisatorische Obergrenze. „Haslach wird vom Verband als ausgezeichnete Adresse gehandelt, weil die große Halle, die Organisation und auch das Sponsoring Spitze sind“, verkündete Vorsitzender Achim Stiffel nicht ohne Stolz. Deshalb wurden die Südbadischen Meisterschaften der Aktiven nach 2017 auch im Jahr 2018 in die Hansjakobstadt vergeben.

 

 

Nach dem „Fastabstieg“ der ersten Mannschaft 2015 auf dem vorletzten Tabellenplatz steht in der vergangenen Runde nun ein dritter Platz unter den zehn Mannschaften der Oberliga Südbaden hinter Meister und Aufsteiger KSV Rheinfelden, hinter Vizemeister KSV Hofstetten und vor dem VfK Mühlenbach zu Buche. „Der alte Mannschaftsgeist  kehrte wieder zurück“, stellte Trainer Lars Schuler in seinem Bericht fest. Mit dem Einsatz seiner Jungs ist er auch in der neuen Saison 2017 nach den ersten beiden Kämpfen in Appenweier und zuhause gegen Schiltigheim vollauf zufrieden.  Dagegen wehrt man sich, von „irgendeiner Seite zum Meisterschaftskandidaten ernannt worden zu sein. „Nicht nach unten schauen müssen, ist für uns das erklärte Ziel“, denn die Oberliga Südbaden ist aller bestens besetzt und verspricht auch jederzeit spannende Kämpfe und die bei den Ringerfreunden im Tal beliebten Lokalkämpfe gegen die alten Rivalen KSV Hofstetten und VfK Mühlenbach.

Bei der Teilnahme der Haslacher Athleten auf Meisterschaften ragt der 1, Platz von Vojtech Bendek bei den Veteranen Ü 40 heraus. Der stets zuverlässige und sympathische Sportler wurde in der Stadthalle von Waldkirch deutscher Meister im griechisch-römischen Stil in der Klasse bis 88 Kilogramm. Dass die 2. Mannschaft den wichtigen Unterbau für die Erste bildet ist daran zu erkennen, dass immer wieder Ringer in die Oberligamannschaft berufen werden. Ihr vierter Tabellenplatz unter den sieben Teams der Kreisliga ist deshalb auch als gut zu bewerten.

 

Als größte Anschaffung der letzten Jahre bezeichnete Kassenverwalter Luca Zorzi den Erwerb der neuen Matte. Dank umsichtigen Wirtschaftens und der Unterstützung durch viele Sponsoren ist der Zuschussanteil der Vereinskasse „stemmbar“. Schmunzelnd von der Versammlung wurden die 58 Cent Zinsertrag für das Konto zur Kenntnis genommen, wobei der Staat noch 15 Cent Kapitalertragssteuer abzieht. Insgesamt blieb am Schluss unter dem Strich ein Betrag im unteren vierstelligen Bereich übrig, der für die neue Matte verwendet wird. Mit humorigen Worten und seinem bekannten und beliebten Jodler am Schluss, entlastete „Paule“ Roser den Kassier und die Vorstandschaft nach dem einstimmigen  Beschluss der Versammlung.  Da keine nennenswerten Wüsche und Anträge vorlagen, standen am Schluss noch die Ehrungen von drei langjährigen Mitgliedern an. Seitens des Vereins ist man bemüht, den in den letzten Jahren angesammelten „Ehrungsstau“ nach und nach abzubauen.

 

Merken

  Dienstag, den 18. September 2017

Ungeschlagener Tabellenzweiter wartet auf die Kinzigtäler

KSV reist zum KSK Furtwangen

 

 


Zu den treuesten Fans des KSV Haslach zählen die beiden Freunde Malek (links) und Louis (rechts) , die zu Aktivringer Vojtech Benedek(Mitte)  gehören. Bei jedem Kampf begleiten sie ihren Vater und Freund, sitzen am Mattenrand und fiebern bei dessen Auftritten mit. Neben Ringen gehört dem Fußball ihre Leidenschaft

 

 

 

Eigentlich ist es etwas übertrieben und zu früh, nach drei Kämpfen davon zu sprechen, dass mit dem KSV Haslach als Tabellendritter und dem KSK Furtwangen als Tabellenzweiter am kommenden Samstag, 23. September, um 20.00 Uhr in der Jahnhalle in Furtwangen ein Spitzenkampf bevorsteht. Denn in den weiteren Kampftagen wird die Tabelle noch genug durcheinander gewirbelt werden. Doch der Gastgeber hat in den bisherigen drei Kämpfen eine weiße Weste behalten und alle sechs möglichen Punkte geholt. Aber auch die Hansjakobstädter brauchen sich nicht zu verstecken, lediglich durch das Unentschieden in Appenweier zum Saisonstart haben sie einen Punkt weniger als die Gastgeber. In der Runde 2016 gab es für den KSV zuhause eine 11:15 Niederlage, auswärts in Furtwangen errang man einen 17:14 Sieg. Eine Voraussage ist demnach schwierig, zumal man die Stärke des Gastgebers mit seiner jetzigen Mannschaft nicht kennt. Die hoffentlich wieder recht zahlreichen mitreisenden Fans werden es dann ja vor Ort begutachten können.  Übrigens – beim Auswärtskampf in Triberg waren sowohl vom SV Triberg als auch vom KSV Haslach erfreulich viele Fans in der Halle.

 

 

Oberliga Südbaden

Samstag, 23. September 2017 um 20.00 Uhr

KSK Furtwangen - KSV Haslach

Jahnhalle in der Jahnstraße

 

KSV Haslach II und auch die Jugendmannschaft haben am Wochenende keinen Einsatz.

 




Powered by Joomla!®. Designed by: joomla 1.7 templates hosting Valid XHTML and CSS.