Samstag, den 28. April 2012

KSV-Schnuppertraining voller Erfolg
Großes Gewicht auf Jugendarbeit

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Mit der Idee, den Ringkampfsport schon den Jüngsten in einem Schnuppertraining schmackhaft zu machen, trafen die Verantwortlichen des KSV nach dem ersten Versuch im Jahr 2010 auch heuer wieder voll ins Schwarze. Jugendleiter Torsten Allgaier und seine Trainer und Betreuer Michael Duffner, Mario Harter und Michael Merk hatten Grund genug, mit dem Ergebnis mehr als zufrieden zu sein, denn rund dreißig Kinder im Alter zwischen vier und zwölf Jahren wuselten am Samstagnachmittag durch die Eichenbachsporthalle, dass es eine wahre Freude war.

Unter der putzmunteren Schar waren auch acht Mädchen, die ihren männlichen Altersgenossen in nichts nachstanden. Im Gegenteil, auch sie waren mit großem Eifer und beachtlichem Einsatz dabei. Jugendleiter Thorsten Allgaier nahm gleich zu Beginn die Vorschulkinder unter seine Fittiche, während die anderen in Gruppen aufgeteilt, dann von ihren Trainern ins Aufwärmprogramm genommen wurden. Michael Duffner und Mario Harter, beides Ringer der Aktivmannschaften des KSV, stellten bei ihren Übungen den Spaß an der Bewegung in den Vordergrund. Vom einfachen Herumtollen, dem Bilden von kleinen Gruppen, die miteinander ihre Kräfte maßen und nach Herzenslust und nach einfachen Regeln rauften, bis hin zu ersten Vorstufen des Ringkampfes wurde alles geboten. Dabei zeigten die bereits fortgeschrittenen Jungringer aus der erfolgreichen Schülermannschaft ausgewählte Grifftechniken. In Ruhepausen wurden den Kindern alles genau erklärt und auch ein wenig Regelkunde vermittelt.
Zu bemerken ist noch, dass jeder Jungringer, der schon am Training teilnimmt, einen Freund oder eine Freundin mitbrachte, die er dann auch betreute. Am Mattenrand verfolgten die Papas und Mamas sowie die Geschwister der Ringerasse von morgen das Tun und Treiben ihrer hoffnungsvollen Sprösslinge. Diese schwärmten dann in den Pausen und am Schluss mit roten Wangen, sichtbaren Schweißperlen auf der Stirn und den schon etwas feuchten T-Shirts und Trikots von ihren ersten Versuchen im Ringkampfsport. „Schau ‚mal, ich hab schon richtig große Muckies!“, verkündete einer der Steppkes mit stolz geschwellter Brust und angespanntem Bizeps. Sogleich pflichteten die anderen bei und ließen auch ihre Muskeln spielen. Klar, dass ihre Aktivitäten auch Hunger und Durst gemacht hatten. Dafür war selbstverständlich bestens gesorgt worden, denn fleißige Helferinnen boten Getränke und einen Imbiss an. Jedes Kind bekam ein Getränk kostenlos. Hinzu gab es noch ein Eis und einen bunten Aufkleber der Fangruppe „bullenstark“.
Nach drei Stunden ertönte dann der Schlussgong, was fast alle aufrichtig bedauerten. Damit hatte man seitens der KSV-Jugendarbeit auch das Ziel erreicht, denn beim Auseinandergehen versprachen die jungen Akteure, dass sie bestimmt wiederkommen, und zwar zum nächsten Training. Das waren ja schließlich auch Absicht, Sinn und Zweck der Verantwortlichen für die Jugendarbeit im KSV mit dem Angebot dieses Tages der offenen Tür oder besser gesagt, des Tages der offenen Ringermatte.




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