Freitag, 1. März 2013

Von der Matte auf die Piste

Was im letzten Jahr als Belohnung für ausgezeichnete Meisterschaftsleistungen begann, fand in diesem Winter seine Fortsetzung: Die KSV-Jugend fuhr am Freitag 1. März zum Flutlicht-Skifahren auf den Kesselberg in St.Georgen/Oberkirnach. Trotz eingeschränkter Sichtverhältnisse durch Nebel, aber bei guten Schneebedingungen, waren die Jugendringer mit großem Spaß dabei. Egal ob mit Ski, Snowboard, Schlitten oder Bob - alle kamen auf ihre Kosten. Ihre im Ringertraining erworbene Sportlichkeit bewiesen einige von ihnen dabei sogar beim Schanzenspringen. Womit sich zeigte: Nicht nur auf der Matte, sondern auch auf der Piste geben die Haslacher Jugendringer eine gute Figur ab!

Zum Abschluss gab es dann in der Ski-Hütte noch allerlei zum Aufwärmen, und mit den mitgereisten Eltern saß man in gemütlicher Runde zusammen. Einmal mehr unterstrich diese Veranstaltung den familiären Charakter des Vereins, dem die Kameradschaft und der Zusammenhalt unter den Jugendringern sehr am Herzen liegen. Neue sind dabei jederzeit willkommen!

Als Resümé war man sich einig, dass dieses neue Highlight im Ringerjahr nächsten Winter unbedingt wiederholt werden muss.

  Samstag, 2. März 2013

KSV pflegt seinen Nachwuchs

Schnuppertraining machte großen Spaß

 

Wer auch in Zukunft bei den Aktiven erfolgreich sein will, muss gute Jugendarbeit betreiben. Der KSV Haslach fängt damit schon früh an. Denn zum diesjährigen Schnuppertraining waren zwanzig Kinder im Alter von vier bis acht Jahre gekommen, um ihre ersten Schritte im Ringkampfsport zu machen.

  Samstag/Sonntag den 23./24. Februar 2013

Kevin Gomer und Felix Stiffel auf Deutschen Meisterschaften

Zufrieden mit den Platzierungen

Zwar reichte es für die beiden jungen Ringer des KSV Haslach bei den Deutschen Meisterschaften der A-Junioren nicht aufs Treppchen, dennoch ist man mit den Platzierungen zufrieden. Kevin Gomer, der letztjährige deutsche Meister in der B-Jugend, trat in diesem Jahr am Wochenende in Köln-Mülheim bei den A-Jugendlichen im Freistil an. Von seinen sechs Kämpfen gewann er vier, zwei gingen verloren. Dabei hatte er mit dem späteren Vizemeister Tim Baur vom Bundesligisten ASV Nendingen ein besonders schweres Kaliber vorgesetzt bekommen. Am Schluss war Kevin Gomer mit seinem fünften Platz unter 21 Teilnehmern in der starken Gruppe der 54-Kg-Klasse vollauf zufrieden, zumal der erst Vierzehnjährige vor allem viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnte.

Verheißungsvoll begann das Turnier im griechisch-römischen Stil im saarländischen Völklingen für Felix Stiffel, den anderen Athleten des KSV. Er hatte eine gute Auslosung erwischt. Das Freilos am Freitagabend war nach dem Gewicht machen schon ein großer Vorteil. Gegen Maximilian Remensperger vom Bundesligisten RKG Freiburg 2000 hatte er  ja vor kurzem bei den südbadischen Meisterschaften in Haslach  verloren. Jetzt, bei der DM war Felix klar der Bessere. Auch der zweite von vier Kämpfen war spannend, lag er doch in beiden Runden bis kurz vor Schluss zurück. Der Haslacher reagierte dann jedoch blitzschnell und holte in den verbleibenden Sekunden noch die Wertung, um  beide Runden für sich zu entscheiden. Der dritte Kampf wogte hin und her. In der dritten und maßgebenden Runde hatte sein Gegner einfach das notwendige Quäntchen Glück und siegte. Im letzten Kampf gegen den späteren Vizemeister Nocolai van Berkum vom Kölner Vorstadtverein RV Stommeln gab es für Felix nichts zu holen. Der Gegner war einfach zu stark und siegte am Ende verdient. Insgesamt betrachtet ist der siebte Platz von achtzehn Teilnehmern ganz bestimmt ein beachtenswerter Erfolg .

  Sam/Son, den 02. - 03. Februar 2013

Zwei Titel für den KSV Haslach

Kevin Gomer und Timo Stiffel südbadische Meister

 

Haslach. fjb. Mit zwei Titeln bei der Jugend war der KSV Haslach bei den südbadischen Meisterschaften im griechisch-römischen Stil als Gastgeber am Samstag in der Eichenbachsporthalle erfolgreich.  Bei der A-Jugend stand Kevin Gomer in der 54-Kg-Klasse am Schluss ganz oben auf dem Treppchen. Ebenso erfolgreich war Timo Stiffel  im 50-Kg-Gewicht bei der B-Jugend.  Kevin Gomer hatte es im Neunerfeld  Feld mit starken  Gegnern von den Ringerhochburgen Taisersdorf, Tennenbronn oder Schuttertal zu tun. Im Finale besiegte  er das große Tennenbronner Talent Timo Moosmann in drei Runden nach Punkten, nachdem ihn in der ersten Runde der Gong vor einer drohenden Schulterniederlage gerettet hatte.  Timo Stiffel musste sich unter vier Teilnehmern gegen Julian Gröllich (KSV Taisersdorf)  durchsetzen.  Beide waren im vergangenen Jahr deutsche Meister geworden und sind nun selbstverständlich wieder zur Teilnahme an der „Deutschen“ berechtigt.

  Sam/Son, den 02. - 03. Februar 2013


Rund um die Matte



Nicht nur im Rampenlicht der vier Matten, auf denen bei  den Südbadischen Meisterschaften der Männer, der A-,B-,C- und D-Jugend im griechisch-römischen Stil am Wochenende rund sechshundert Einzelkämpfe abgewickelt wurden, sondern auch rund um die Matte gab es viel zu sehen und zu erleben.

 

Sieg und Niederlage – Freudensprünge und Tränen

Am Mattenrand ging es meist rund. Die jungen Talente von morgen wurden nicht nur von ihren Trainern und Betreuern lautstark angefeuert und mit wohlgemeinten Anweisungen versorgt, sondern auch die Eltern und Angehörigen fieberten geräuschvoll mit. Nach dem Kampf machten manchmal nicht nur die Sieger sondern auch ihr Anhang wahre Freudensprünge. Bei den Verlierern herrschte dagegen Enttäuschung vor, wobei nicht selten Tränen vergossen wurden und dies nicht nur von den Kindern.

 

Die neun Kampfrichter Torsten Baumgartner (TuS Adelhausen), Artur Derr (RG Lahr), Silvia Eichin (SV Gresgen), Robert Frak (S.A. Gries), Aribert Gerbode (TuS Adelhausen), Peter Giesin (SV Gresgen), Ali Ildir (SV Triberg), Henri Mertz (SV Eschbach) und Andreas Ruf (RSV Schuttertal) hatten mit den rund sechshundert Kämpfen auf den vier Matten an beiden Tagen keinerlei Probleme. Lediglich hier und da mussten sie allzu eifrige Trainer, Betreuer und Eltern zu etwas mehr Mäßigung ermahnen.

 

Promis

Zahlreiche Prominente, die im Lager der Ringer Rang und Namen haben,  werteten die Veranstaltung entsprechend auf. Klar, dass die Vorstandschaft des Südbadischen Ringerverbandes SBRV an beiden Tagen anwesend war, an der Spitze Präsident Martin Knosp, Vize Winfried Schubert, Jugendreferent Klaus Blank und Pressewart Lothar Herzog.

Viele Hände musste auch der frischgebackene Bundestrainer der Frauen, der Haslacher Nico Ghita schütteln, den man auch im Gespräch mit Karl Hug, dem ehemaligen Trainer des ehemaligen Bundesligisten KSV Haslach und jetzigem Landes- und Fila-Trainer sah. Immer dabei ist auch der ehemalige internationale Spitzenringrichter Baumann aus Hausach.

 

Leidenschaftliche Fans – vielsprachige Zurufe

Auch im Ringkampfsport sind in den einzelnen Vereinen Angehöriger mehrerer Länder vereint. Deshalb kamen die Zurufe vom Mattenrand auch in den verschiedensten Sprachen, was meist sehr anregend anzuhören war.

 

Einsatz moderner Technik

 Laptop, Beamer und Bildschirme gehören bei solchen Veranstaltungen längst zum Standard. Die Punkte auf der Matte wurden sofort in den Laptop eingegeben, erschienen für den Zuschauer dann auf der großen Leinwand, per Beamer projiziert und an den einzelnen Matten nochmals auf Fernsehbildschirmen. Allerdings wurden auch die aktuellen Papier-Listen ausgedruckt und ausgehängt, so dass Athleten und Zuschauer immer auf dem neuesten Stand waren.

 

DRK-Einsätze

Vom Notarztwagen bis zum Traubenzückerle reichte der Einsatz der DRK-Helfe. Meist genügte jedoch schon das Kältekissen bei Stauchungen oder ein kleiner Verband bei Kratzern. Bisweilen reichte jedoch auch schon ein Traubenzückerle, denn die Schmerzen waren auch seelischer Natur, wenn die Niederlage zu sehr weh tat. Allerdings musste auch zweimal der Notarztwagen angefordert werden, als es sich um eine ausgerenkte Schulter oder der Verdacht auf einen Bruch handelte. Insgesamt blieben die Aktiven aber von schwereren Verletzungen verschont.

 

Blitzlichtgewitter bei der Siegerehrung

Einmal wie im Fernsehen fühlten sich besonders die Kinder, die als Sieger aufs Treppchen springen durften. Dann kamen auch die Digi-Fotos, die iPhones und die Digi-Filmcams der Angehörigen zum Einsatz, so dass bei der Siegerehrung bisweilen ein wahres Blitzlichtgewitter aufflammte.

 

Kleine Statistik

An beiden Tagen gingen insgesamt 334 aktive Ringer, Kinder und Jugendliche an den Start: Männer – 46 Teilnehmer, A-Jugend – 74 T, B-Jugend- 64 T, C-Jugend - 92 T und D-Jugend 58 T., ein Ergebnis, mit dem sowohl der Veranstalter als auch die SBRV-Oberen zufrieden waren. Sie kamen aus 29 Vereinen des SBFV, vom Hochrhein bis ins Hanauerland. Selbstverständlich waren auch die Nachbarn aus Hofstetten, Mühlenbach, Tennenbronn, Triberg, Lahr und Schuttern stark vertreten. Der einheimische KSV ging mit insgesamt 14 Jugendlichen und einem Aktiven an den Start.

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