Donnerstag, den 15.12.2016

Licht und Schattenseiten aufgezeigt

KSV Haslach hält Rückschau auf 2015

 

 

Mit der bewährten Mannschaft, ergänzt durch einige „Neue“, haben die Mitglieder der KSV Haslach bei ihrer Versammlung am Mittwochabend im Gasthaus „Zur Blume“ in Schnellingen wieder eine bewährte Vorstandschaft gewählt: (von links) Doppelspitze Achim Stiffel und Christian Himmelsbach, Michael Duffner, Ulrich Schultheiß, Luca ZorziRebecca Kittler,Mirko Maygutiak, Claudia Roser, Lars Schuler, Michael Merk und Thorsten Allgaier.

 

 

 

Neuwahlen

Unter der bewährten Leitung von stellvertretendem Bürgermeister Joachim Prinzbach wählte die Mitgliederversammlung eine neue Vorstandschaft für die nächsten zwei Jahre. Zu den bewährten bisherigen Amtsinhabern kamen noch zwei „ganz Neue“ hinzu, einige wechselten in andere Positionen.

 

Als Doppelspitze verlängerten Achim Stiffel, gleichzeitig noch Schriftführer, und Christain Himmelsbach. Neue Kassierer wurden der bisherige Jugendleiter Luca Zorzi und neu im Amt Mirko Mayguttiak, Als Beisitzer haben Lars Schuler als Mannschaftsführer 1. Mannschaft, Ulrich Schultheiß als Mannschaftsführer 2. Mannschaft, Protokollführerin Rebecca Kittler, Beisitzer Wirtschaftsbetrieb Claudia Roser und Michael Merk, neuer Jugendleiter Thorsten Allgaier und Beisitzer Michael Duffner das Vertrauenerhalten. Kassenprüfer blieben Tamara Armbruster und Gerhard Wolf.

 

 

Bei der Mitgliederversammlung am Mittwochabend im Gasthaus Hotel „Zur Blume“ Schnellingen wurde von den Verantwortlichen kein Blatt vor den Mund genommen. Denn Vorsitzender Achim Stiffel gab in seiner Rückschau auf das Vereinsjahr 2015 unumwunden zu, dass es nicht erfolgreich verlief, nicht sportlich und damit verbunden, auch nicht finanziell.

 

Viel Glück hatte dazu gehört, dass man am Ende der vergangenen Saison als Vorletzter noch in der Oberliga verblieb, denn es stieg nur der Tabellenletzte ab. Verbunden mit dem Sportbereich sind auch die Finanzen. Bleibt der Erfolg aus, kommen weniger Zuschauer zu den Kämpfen. Auch die Sponsoren machen sich dann rarer.

 

Sehr viel besser sah es beim Nachwuchs aus. Jugendleiter Luca Zorzi vermeldete die zweiter Meisterschaft in der Bezirksjugendstaffel Breisgau-Ortenau. Jedoch fehlten bei den Aufstiegskämpfen nur wenige Punkte zum ganz großen Erfolg, den Schritt in die Verbandsjugendliga mit Mannschaften, deren Aktive Bundes- oder Regionalliga ringen. Auf mehreren Feldern sind die Kinder, Schüler und Jugendlichen auf den Matten. Da sind die Bambinis von vier bis sieben Jahren. Es folgen die Älteren, die ihre Kräfte in der neuen Aufbauklasse mit anderen Vereinen messen. Die „Großen“ kämpfen in der Bezirksjugendliga um Punkte und werden sich in diesem Jahr sogar die dritte Meisterschaft hintereinander holen. Und nun peilt man ganz klar den Aufstieg an. Von einem zahlenmäßig großen Trainer- und Betreuerstab werden die über fünfzig Jugendlichen auf das Ringen eingestellt und auf die Wettkämpfe vorbereitet. Zu den Freizeitveranstaltungen gehörten der Jahresabschluss, der Besuch des Spaßbades in Karlsruhe, die Übernachtung im Schwimmbad, der Staiglochhofaufenthalt und die beliebte Maiwanderung. Auch beim Sommerspaßprogramm hatte der KSV mit seinem Nachwuchs ein Angebot. Wichtigstes Ereignis ist in der Zwischenzeit jedoch das Hubert-Völker-Gedächtnisturnier geworden. Da man aus organisatorischen Gründen etlichen Vereinen sogar absagen musste und die Rekordzahl von 233 Kindern bis 12 Jahren nicht überschritten werden konnte, soll nun zukünftig auf vier statt auf drei Matten gestartet werden.

 

Cheftrainer Lars Schuler setzte bei den Aktiven den Schwerpunkt seines Rück- und Ausblicks lieber auf die laufende Runde. Die beiden Abgänge von Kevin Gomer nach Urloffen und Edgar Rauch nach Appenweier habe man durch Neuverpflichtungen ausgleichen, ja sogar verbessern können. Das wichtigste Standbein ist jedoch der Plan, eigene Kräfte aus der Jugend mit Bedacht an die Kämpfe bei den Aktiven heranzuführen. Hier benannte der Cheftrainer vor allem auch die gelungene Integration des vierzehnjährigen Suleiman Hutak aus Afghanistan. Dieser stellte sich Woche für Woche im Leichtgewicht meist erfahrenen und sehr viel älteren Mattenfüchsen, ließ auch seine Ringkampfkunst aufblitzen, musste aber meist passen. Nicht zufrieden war Schuler mit der Teilnahme der Aktiven an den Bezirks- und Landesmeisterschaften. „Die Kraft raubende Saison ist im Dezember vorbei und nahtlos beginnen bereits im Januar die einzelnen Turniere“, bemängelte er. Hier will man versuchen, Lösungen zu finden. Am Ende seiner Ausführungen lobte der Trainer seine Mannschaft in der laufenden Runde 2016. Denn vor dem letzten Kampf am kommenden Samstag im Dorfgemeinschaftshaus in Bollenbach gegen den neuen Meister KSV Rheinfelden ist der dritte Tabellenplatz hinter Vizemeister KSV Hofstetten und vor dem VfK Mühlenbach bereits fest verankert.

 

Seinen letzten Kassenbericht legte Kasierer Arne Engisch vor, denn er kandidierte nicht mehr und wurde, wie sein Mitstreiter Waldemar Reis, mit einem Geschenk verabschiedet. Nach der Auflistung der Einnahmen und Ausgaben wurde für das „schlechte Jahr 2015“ ein Fehlbetrag im mittleren vierstelligen Bereich bilanziert. Nur durch die vorhandenen Rücklagen konnte ein Ausgleich geschaffen werden. Mit der erfolgreicheren Runde 2016 hofft man auf eine bessere Kassenlage.

Mit der Entlastung und der Einleitung der Neuwahlen wurde Bürgermeisterstellvertreter Joachim Prinzbach beauftragt. Dieser stellte seitens der Stadt fest, dass der KSV den Namen Haslach im ganzen südbadischen Bereich sehr gut vertrete. Die ausgezeichnete Jugendarbeit und die Hilfe bei der Integration junger Flüchtlinge hob er mit besonderem Lob hervor. Da alles besten vorbereitet war, verliefen die Regularien zügig und ohne Probleme.

 

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